Über mich, was ich schreibe & diesen Autorenblog

Meine aktuellsten Texte der letzten zwei Jahren beschäftigen sich inbesondere mit Sprache. Dazu habe ich mehrere als Redestudien betitelte Sammlungen von Fragmenten zusammengestellt. Innerhalb dieser Redestudien wenden sich die teils sehr unterschiedlichen Texte mal satirisch und selbstironisch, mal radikal-kritisch und bewegend. Dabei setze ich verschiedene Stile, Perspektiven, Sprach- und Sprechformen und rhetorische Mittel an und beziehe mich auf Standpunkte moderner und postmoderner Literatur und Philosophie.

In der Vielzahl meiner Texte vor 2018 untersuche ich die Möglichkeiten der Sprache und versuche ein Amalgam von Surrealität, Unterbewusstsein und der allgegenwärtigen Abartigkeit und Gewalt dessen zu verhandeln, was Kultur und Geschichte genannt wird, nicht ohne die eigene Biographie auszusparen. Der Inhalt und die Formen meines Schreibens verstehe ich selbst als Etüden: Versuche und Studien über Sprache, Sprechen und Schreiben. Dazu schreibe ich besonders Kurzgeschichten und Fragmente.

Im Februar 2018 gab ich mein Kurzgeschichten-Debüt im Rahmen der PULS-Lesereihe. Neben anderen Texten findet sich der dort vorgetragene Text Wundenmann in meinem Blog.

Ich. Foto von Michael Schauer

Neu im Blog

Aktuelle Projekte | Literatur online

Momentan widme ich mich hauptsächlich meinen alten Texten. Ein Grund dafür ist, diesen Autorenblog zu befüllen; schließlich habe ich sehr viele kürzere Texte in den letzten Jahren verfasst und einen Verlag zu finden, ist natürlich prekär. Ein anderer Grund besteht für mich selbst in einer Art Rückschau. Die meisten Texte schreibe ich, lese ich dann da und dort vor und sortiere sie wieder zurück in die Schublade. Diese Texte nach Jahren wieder zu lesen kann einen selbst überraschen und liefert auch ganz neue Ideen und Vorstellungen für Neues. Daneben betreibe ich in Kombination mit meiner Leidenschaft für Geräusche den Blog Celestial Bodies, der mit ganz neuen Texten umgeht.

Meine Kurzgeschichten und anderen literarischen Texte kannst du auf meinem Blog natürlich kostenlos online lesen:

Celestial Bodies - ein Tagebuch, ein Notizblock

In einer umfassenderen Konstellation möchte ich durch die Arbeit am Begriff und Gegenstand künstlerischen Schaffens und Produzierens das beobachten, was sich Medium und Medialität nennt. Dazu habe ich ein inter- und transmediales Projekt namens Celestial Bodies ins Leben gerufen. Darin stelle ich tagebuchartig fragmentarische Gedanken, Notizen und Skizzen zusammen und bringe diese Texte in Verbindung mit anderen Medien: Mit dynamischer Anwendung von Geräuschen, Klängen und Tönen aus Synthesizern und modularen Synthesizern, sowie umgebauten Klangapparaten (Stichwort Circuit Bending) und vielen anderen elektronischen, aber auch analogen Klangquellen und auch zweckentfremdeten Geräten und Dingen erstelle ich in Form von aufgezeichneten Sessions eine audiovisuelle Verbindung zu den Tagebuchfragmenten.

Einen Einblick in dieses Projekt erhält man beispielsweise auf dem zugehörigen YouTube-Kanal oder einfach gleich über folgendes Video einer der Sessions:

Biografisches | Schreiberfahrungen zwischen Arbeit, Universität & Literatur

Ich wurde 1991 in Freising geboren und lebe aktuell in München. Hier studiere ich im Master Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität und schließe voraussichtlich in diesem Jahr ab. Nebenbei verdiene ich meine Brötchen als Online-Texter in einer kleinen Marketing-Agentur. Seit Herbst 2019 habe ich einen Teil der Leitung und Organisation der Schreibwerkstatt der Komparatistik der LMU übernommen. In dieser Schreibwerkstatt werden regelmäßig während des Semesters selbstverfasste Texte ohne Genre- und Formvorgaben in einer kleinen Runde besprochen.

Insofern habe ich bereits umfangreiche Erfahrungen im Schreiben gemacht: Wissenschaftliches Schreiben im Studium, werbe- und suchmaschinenoptimiertes Schreiben in der Arbeit und schließlich literarisches Schreiben, wann immer ich Zeit dafür finde.

©2020 Felix Hölter.

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